Immobilieneigentum – Inflation ist dein Freund

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Immobilieneigentum – Inflation ist dein Freund

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Viele (vor allem private) Bauherren müssen, wenn sie Wohneigentum erwerben wollen, an die Grenze ihrer finanziellen Belastungsfähigkeit gehen. Ob sie diese Belastung auf Dauer tragen können, ist in hohem Maße von ihrer Einkommensentwicklung abhängig. Und die wiederum ist von der persönlichen und von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Hohe Inflationsraten ziehen meistens auch hohe nominale Einkommenssteigerungen nach sich – und zwar auch dann, wenn der Betreffende nicht in eine höhere Lohn- oder Gehaltsgruppe aufsteigt.
Die Belastung aus dem Kapitaldienst für das Wohneigentum bleibt dagegen – bei Festzinsen – nominal gleich, und in Relation zum (gestiegenen) Einkommen wird sie geringer. Bei variablen Zinsen kann es zwar zu schmerzlichen Zinserhöhungen kommen, aber auch diese werden – besonders bei hohen Inflationsraten – relativ schnell durch entsprechende Einkommenssteigerungen überkompensiert, eine gesicherte Beschäftigung natürlich vorausgesetzt. Vereinfacht ausgedrückt heißt das: Wohneigentum zahlt sich bei hoher Inflation leichter ab.
Damit ist einmal mehr bewiesen, wie sehr die wirtschaftlich sinnvolle Durchführung eines Bauvorhabens von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängen kann. Der Einblick in die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge kann dem Bauherrn daher die Entscheidungsfindung sehr erleichtern.

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